

Der Gedanke
Nach vielen Tagen in den Städten von Japan unterwegs, vielen Kilometern zu Fuß und unzähligen Eindrücken war der Besuch im teamLab auf eine ganz eigene Weise erfrischend. Schuhe und Socken bleiben am Eingang zurück – und plötzlich bewegt man sich teilweise barfuß durch die Ausstellung.
Mal führt der Weg durch Wasser, mal über weiche oder unerwartet nachgebende Böden, durch dunkle Räume, Licht, Spiegelungen und Projektionen. Die Grenzen zwischen Raum, Bild und Bewegung beginnen sich aufzulösen. Man betrachtet die Installationen nicht einfach von außen, sondern wird selbst Teil davon.
Besonders faszinierend ist, wie unmittelbar der eigene Körper in die Wahrnehmung einbezogen wird. Wasser umspült die Füße, Licht verändert den Raum, Bilder reagieren auf Bewegung und setzen sich über Wände und Boden hinweg fort. Manchmal verliert man für einen Moment sogar das Gefühl dafür, wie groß ein Raum tatsächlich ist und wo seine Grenzen liegen.
Nach den bereits vielen Tagen auf den Beinen fühlte sich gerade das Laufen durch das Wasser überraschend wohltuend an. Fast wie eine kleine Pause innerhalb der Reise – obwohl es gleichzeitig unglaublich viel zu entdecken gab.
teamLab war für mich deshalb weit mehr als eine digitale Ausstellung. Es war ein faszinierendes räumliches Erlebnis, bei dem Sehen, Bewegung, Berührung und die eigene Wahrnehmung miteinander verschmelzen – und eines, das noch lange in Erinnerung bleibt.





