15.05. – 17.05 Vorbereitung CDO

Kaum zurück aus Japan blieb zunächst wenig Zeit, die vielen Eindrücke einfach nur nachwirken zu lassen. Schon Mitte der Woche standen die Tage der offenen Tür vor der Tür – und damit die nächste Herausforderung: Unsere Exkursion sollte innerhalb kürzester Zeit in eine Ausstellung übersetzt werden.

In den wenigen Tagen dazwischen wurde deshalb noch einmal intensiv gearbeitet. Wir sichteten und sammelten Fotos, Filme und weitere Fundstücke der Reise, trafen eine Auswahl und überlegten gemeinsam, wie sich die Vielzahl der Eindrücke so präsentieren lässt, dass auch andere etwas von unserer Reise erfahren können. Aus vielen einzelnen Momenten, Orten und Beobachtungen entstand nach und nach ein gemeinsames Bild.

Parallel bereitete ich in der kurzen Zeit bis zur Ausstellung noch eine 360°-Tour vor, in der sich ausgewählte Stationen und Eindrücke unserer Reise räumlich erkunden ließen.

Auch einige der Ideen, die unterwegs entstanden waren, fanden ihren Weg in die Ausstellung. Stempel wurden entworfen und realisiert, Bilder zusammengestellt, Filme vorbereitet und die unterschiedlichen Materialien zu einer Präsentation verbunden. So wurde aus der Exkursion innerhalb weniger Tage noch einmal etwas Neues: eine Ausstellung, in der wir unsere Erlebnisse, Entdeckungen und Erinnerungen mit anderen teilen konnten.

Die Vorbereitung war intensiv – besonders nach den vielen Tagen unterwegs und der langen Rückreise. Viel Zeit zum Ausruhen gab es nicht. Umso schöner war es zu erleben, wie gut am Ende alles zusammenkam und wie viel Interesse unsere Präsentation bei den Besucherinnen und Besuchern weckte.

Die Tage der offenen Tür waren für uns ein rundum erfolgreicher Abschluss. Wir waren froh und auch ein wenig stolz darauf, was wir in so kurzer Zeit gemeinsam auf die Beine gestellt hatten – gleichzeitig aber auch ziemlich erschöpft und müde.

Eine kleine Erinnerung vom Rückflug bekam während der Tage der offenen Tür schließlich noch ihren ganz eigenen Auftritt. Zwei Studierende hatten im Flugzeug mit einer Flugbegleiterin einen kleinen Tausch gemacht und dabei finnischen Blaubeersaft bekommen. Im Gegenzug hatten auch sie ihr eine Kleinigkeit geschenkt.

Den Blaubeersaft hatten wir tatsächlich bis nach Hause gebracht – und während der Tage der offenen Tür war dann der richtige Moment gekommen, ihn gemeinsam zu öffnen. So konnten wir noch einmal auf unsere Reise, die vielen Erlebnisse und schließlich auch auf die gemeinsam geschaffte Ausstellung anstoßen.

Und vielleicht war genau das ein passendes Ende dieser Exkursion: Nach über mehr als zwei intensiven Wochen voller Architektur, Städte, Begegnungen, Wege, Bilder und gemeinsamer Erlebnisse wurde das Erlebte noch einmal gemeinsam sortiert, gestaltet und sichtbar gemacht.

Danach durfte die Reise dann tatsächlich langsam zu Ende gehen.