{"id":5332,"date":"2023-05-05T06:48:34","date_gmt":"2023-05-05T04:48:34","guid":{"rendered":"http:\/\/demo.campus.d-sign.zone\/japanex\/?p=5332"},"modified":"2026-08-18T18:48:08","modified_gmt":"2026-08-18T16:48:08","slug":"05-05","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/exkursion.d-sign.zone\/japan\/2023\/05\/05\/05-05\/","title":{"rendered":"05.05 Freitag &#8211; Nagoya"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tag begann mit einem Ausflug nach&nbsp;<strong>Inuyama<\/strong>&nbsp;und einem Besuch im&nbsp;<strong>Meiji Mura<\/strong>, einem weitl\u00e4ufigen Freilichtmuseum, in dem historische Geb\u00e4ude aus der Meiji-Zeit und dar\u00fcber hinaus erhalten, versetzt und teilweise wiederaufgebaut wurden. F\u00fcr uns war dieser Ort besonders spannend, weil sich Architekturgeschichte hier nicht nur anhand von Pl\u00e4nen oder Bildern nachvollziehen l\u00e4sst, sondern unmittelbar r\u00e4umlich erfahren werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein besonderes Highlight war der erhaltene Teil des von&nbsp;<strong>Frank Lloyd Wright<\/strong>&nbsp;entworfenen&nbsp;<strong>Imperial Hotel in Tokio<\/strong>. Das urspr\u00fcngliche Hotel wurde in den 1960er-Jahren abgerissen; Teile des Eingangs- und Lobbybereichs konnten jedoch gerettet und im Meiji Mura wiederaufgebaut werden. So bot sich die seltene Gelegenheit, Wrights Architektur, ihre Materialit\u00e4t, Proportionen und die besondere Gestaltung der Innenr\u00e4ume tats\u00e4chlich zu erleben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Besuch trennten sich unsere Wege. F\u00fcr die Gruppe ging das Programm weiter \u2013 unter anderem mit einem Besuch des&nbsp;<strong>F\u00e4rberviertels und eines Museums<\/strong>, das nach den sp\u00e4teren Erz\u00e4hlungen ebenfalls sehr sehenswert gewesen sein muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr mich ging es dagegen zur\u00fcck nach Nagoya ins&nbsp;<strong>9h nine hours Nagoya Station<\/strong>. Die zu Beginn unserer Reise gehackte Website besch\u00e4ftigte uns schlie\u00dflich noch immer. Nach einem etwa einst\u00fcndigen Telefonat mit unserem Administrator gelang es tats\u00e4chlich, die Seite wieder zum Laufen zu bringen. Nach all den vorherigen Versuchen war das zun\u00e4chst eine gro\u00dfe Erleichterung: F\u00fcr einige Tage war unsere Reisewebsite wieder erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend kamen wir wieder zusammen. Direkt in der N\u00e4he unseres Capsule Hotels lie\u00dfen wir den Tag bei einem gemeinsamen&nbsp;<strong>Okonomiyaki-Essen<\/strong>&nbsp;ausklingen. Verschiedene Varianten \u2013 unter anderem mit Mochi und K\u00e4se oder Avocado \u2013 wurden auf den hei\u00dfen Platten am Tisch zubereitet und geteilt. Nach dem langen Tag war das nicht nur ausgesprochen lecker, sondern auch ein sch\u00f6ner gemeinsamer Abschluss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So verband dieser Tag auf etwas ungeplante Weise sehr unterschiedliche Seiten unserer Reise: japanische Architekturgeschichte und traditionelle Handwerkskultur, digitale Probleme im Hintergrund \u2013 und schlie\u00dflich ein geselliger Abend bei gutem Essen mitten in Nagoya.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Tag begann mit einem Ausflug nach&nbsp;Inuyama&nbsp;und einem Besuch im&nbsp;Meiji Mura, einem weitl\u00e4ufigen Freilichtmuseum, in dem historische Geb\u00e4ude aus der Meiji-Zeit und dar\u00fcber hinaus erhalten, versetzt und teilweise wiederaufgebaut wurden. 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